Karl-Heinz Sagmeister (l.), Lutz Labs (2.v.l.) und Dr. Alfred Hoffmann (r.) führten meine Mitarbeiterin Romy Hoffmann (m.) und mich durch das Infineon-Werk in Regensburg. © Infineon Technologies AG

Der Beweis, dass wirtschaftlicher Erfolg und Umweltschutz Hand in Hand gehen

Weißer Ganzkörperanzug, Kopfhaube, Stiefel, Handschuhe und Mundschutz – das habe ich letzte Woche bei meinem Werksbesuch bei dem Halbleiterhersteller Infineon in Regensburg erlebt. Den Körper vollständig eingehüllt, mit einer schmalen Öffnung für die Augen, führte mich Lutz Labs, Leiter der Frontend-Produktion, wie die Chipherstellung bei Infineon genannt wird, durch den Reinraum. Die spezielle Bekleidung ist notwendig, um zu verhindern, dass Verschmutzungen in die Fertigungsräume gelangen und die hochempfindliche Chipproduktion stören. Labs zeigte mir, wie mithilfe von intelligenter Kommunikation zwischen Mensch und Maschine aus einer Silizium-Platte in vier bis zehn Wochen und 300 bis 800 Arbeitsschritten ein fertiger Chip hergestellt wird, der anschließend beispielsweise in einem automatischen Bremssystem zum Einsatz kommt. Ich bin erstaunt über diese Hightech-Produktion!

Dass Innovation, ökonomischer Erfolg und ökologische Nachhaltigkeit sich nicht ausschließen, sondern im Gegenteil ergänzen, machte Labs bei einem anschließenden Gespräch deutlich. Bei der Entwicklung und Produktion von innovativen Halbleitersystemen legt Infineon großen Wert auf ökologische Nachhaltigkeit: „Die Halbleiterindustrie wurde schon immer vom Umweltschutz getrieben.“ Denn Halbleiter sind ressourcenschonend und umweltfreundlich. Mit dem Fokus auf Energieeffizienz entwickelt Infineon beispielsweise Mikrokontroller und Sensoren für Fahrzeuge, Chipkarten für Geldkarten sowie Module für Solar- und Windkraftanlage. Im Bereich der Elektromobilität und des autonomen Fahrens arbeitet Infineon ebenfalls an innovativen Halbleiterlösungen.

Auch beim betrieblichen Umweltschutz nimmt das Infineon-Werk in Regensburg eine Vorreiterrolle ein, erläuterte Labs. So produziert das Werk beispielsweise mithilfe einer fünfstöckigen Solarfassade selbstständig Energie. Mit modernen Wärmerückgewinnungs- und intelligenten Heizsystemen reduziert das Werk Emissionen und spart jährlich tausende Tonnen CO² ein. Für sein Engagement im Bereich der ökologischen Nachhaltigkeit erhielt der Infineon-Standort Regensburg bereits zahlreiche Umweltpreise.

Der Werksbesuch war sehr aufschlussreich und hat bei mir tolle und nachhaltige Eindrücke hinterlassen. Ich bin begeistert, wie engagiert Infineon beim Thema Umweltschutz ist und freue mich, mit diesem innovativen und zukunftsorientierten Unternehmen in Kontakt zu bleiben!