Dr. Vera Fricke (r.) von der Verbraucherzentrale Bundesverband erklärte mir, was es mit dem Konzept "Verbraucherschule" auf sich hat. © Stefan Schmidt, MdB

Verbraucherbildung: Finanzierung muss sichergestellt werden

Nahtlos an meine Arbeit als Lehrbeauftragter der Uni Regensburg konnte ich heute beim Besuch der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) in Berlin anschließen. Dr. Vera Fricke und Nicole Tuletz berichteten mir von den Entwicklungen im Bereich der Verbraucherbildung. Es war ein sehr spannendes Gespräch, nachdem ich in diesem Bereich auch in der Lehrerbildung tätig und bereits vor zwei Jahren mit einer Studierendengruppe in Berlin zu Gast war. Zwischenzeitlich hat sich der „Materialkompass“ – ein Portal zur Beurteilung von Lehrmaterialien in der Verbraucherbildung – zum vielgefragten Element der Arbeit des vzbv entwickelt. Die Kosten hierfür müssen dringend verstetigt werden, damit dieses Instrument für Lehrer*innen und Schüler*innen auch weiterhin erhalten bleibt und Unterrichtsmaterialien unabhängig beurteilt werden können. Die Projektförderung seitens des Bundes endet dieses Jahr. Gerne unterstütze ich den vzbv dabei, eine alternative Finanzierung zu finden.

Sehr spannend finde ich auch das Konzept „Verbraucherschule“ zur Stärkung der Konsum- und Alltagskompetenzen. Hier werden Schulen nicht nur begleitet, sondern auch dafür ausgezeichnet, dem Verbraucherschutz im Schulalltag eine große Rolle einzuräumen. Auch das ist eine sehr spannende Idee, die ich gerne politisch begleite.