Etwa 20 Mitglieder nahmen an der Neujahrswanderung des Grünen Kreisverbandes Regensburg-Stadt entlang des Klimaschutzweges teil. ©Stefan Christoph

Als „Klimawanderer“ durch Regensburg

Die Jahresdurchschnittstemperatur hat sich in Regensburg innerhalb von 61 Jahren drastisch erhöht: von 7,8 Grad im Jahr 1953 auf 9,4 Grad im Jahr 2014. Diese und viele weitere interessante Fakten erzählte uns das Grünen-Mitglied Armin Schmid vergangene Woche bei der Neujahrswanderung des Grünen Kreisverbandes Regensburg-Stadt entlang des Regensburger Klimaschutzweges. Die Wetterwarte am Sallener Berg stellte dabei nur eine der elf Stationen dar. Der Klimaschutzweg Regensburg ist ein von der Windpower Gesellschaft zur Nutzung regenerativer Energien mbH initiiertes Umweltprojekt, das die Öffentlichkeit in die Themen Klimaanpassung und Erneuerbare Energien einführt und von der Stadt Regensburg durch den 3. Bürgermeister Jürgen Huber und dem Grünen Kreisverband Regensburg-Stadt unterstützt wird. Die regionale Bewältigung des Klimawandels steht dabei im Mittelpunkt. Deswegen beginnt die „Klimawanderung“ bei den zentralen Akteuren der regionalen Energiewende – dem Landratsamt, der Energieagentur Regensburg e.V. und der Bürgergenossenschaft Bürger Energie Region Regensburg eG –  in Reinhausen. Danach schlängelt sich der Klimaschutzweg weiter in den Norden Regensburgs nach Sallern und Gallingkofen. Die weiteren Stationen u.a. bei Photovoltaikanlagen, Windenergieanlagen, Deponiegasanlagen und dem Wasserwerk Sallern zeigten, dass Regensburg als dicht besiedelte Stadt besonders von der Erderwärmung betroffen ist.

Daher erlaubte die Wanderung nicht nur eine fantastische Aussicht von den Höhen des Sallener Bergs auf unsere Stadt. Sie war auch äußerst informativ und demonstrierte, wie wichtig die Energiewende vor Ort ist. Daher möchte ich die sechs bis 13 Kilometer lange „Klimawanderung“ allen Regensburger*innen ans Herz legen. Einen Klimaschutzweg, der die Themen Klimaschutz und Erneuerbare Energien für die Bürger*innen erlebbar macht, kann ich auch anderen Kommunen wärmstens empfehlen!