v.l.n.r.: MdB Stefan Schmidt, Hartwig Löfflmann und Jens Schlüter

Umweltschutz und Tourismus: Im Naturpark Bayerischer Wald

Bei einer Podiumsdiskussion der deutschen Naturparke in Berlin war ich mit Hartwig Löfflmann vom Naturpark Bayerischer Wald ins Gespräch gekommen und hatte mit ihm ein Wiedersehen im Bayerischen Wald vereinbart. Zusammen mit Jens Schlüter vom Bezirksvorstand der niederbayerischen Grünen war ich dieser Tage in Bayerisch Eisenstein, um dieses Versprechen einzulösen und mich mit Löfflmann eingehend über den Naturpark Bayerischer Wald auszutauschen. Als Treffpunkt hatten wir den Grenzbahnhof Bayerisch Eisenstein gewählt, ein Gebäude mit bewegter Geschichte und vielen Sehenswürdigkeiten. Das Gebäude ist buchstäblich von unten bis oben eine Attraktion: Vom Fledermauszentrum im Keller bis zur Modelleisenbahn unter dem Dach – hier kann man locker viele Stunden verbringen.

Modell des Bahnhofs Bayerisch Eisenstein im Bahnhof Bayerisch Eisenstein (die ganze Modelleisenbahn-Anlage ist übrigens enorm; der aktuelle Innenminister hätte seine Freude daran)

Ein Naturpark ist trotz der Namensähnlichkeit kein Nationalpark. Zwar steht auch im Naturpark die Umwelt im Mittelpunkt, anders als in einem Nationalpark werden Naturparke aber erschlossen und aktiv entwickelt. Ein Naturpark soll dem umweltverträglichen Tourismus dienen und die Landschaft naturverträglich genutzt werden. Um diese Vorgaben umzusetzen, muss Löfflmann die Interessen von 89 Gemeinden und vier Landkreisen unter einen Hut bekommen. Auch dank ehrenamtlichem Engagement und der Unterstützung der örtlichen Politik gibt es immer wieder Schritte hin zu mehr Naturverträglichkeit. So gibt es zum 01. Januar 2019 zusätzlich zum Fledermauszentrum und den Naturparkwelten eine Umweltstation im Bahnhof Bayerisch Eisenstein.

In der Region gibt es viel zu entdecken, vielleicht komme ich im kommenden Sommer im Rahmen der Sommer Radltour wieder hierher und begutachte die neue Umweltstation. Ich halte euch auf dem Laufenden!

Landesgrenze durch den Bahnhof:
links: Tschechien, rechts: Deutschland

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