Tourismus: Zu Besuch im Naturschutzgebiet Höllental

Mit Herrn Degelmann vom BN das Höllental von oben genießen – bereits jetzt möglich, ganz ohne Brücke.

Bei strahlendem Sonnenschein war ich am Montag letzte Woche im wunderschönen Naturschutzgebiet Höllental zwischen Hölle und Blechschmidtenhammer in Oberfranken. Wolfgang Degelmann von der BN-Kreisgruppe Hof informierte mich über den aktuellen Stand zum geplanten Bau der Hängebrücke.

Für alle, die noch nichts davon gehört haben: Zwischen Issigau und Lichtenberg soll eine mehr als 700 Meter lange Fußgänger-Hängebrücke und eine zweite, kürzere, entstehen, die über das Naturschutzgebiet hinwegführen.

Voraussichtliche Kosten für das Projekt: ca. 12 Millionen, man rechnet mit ca. 300.000 Besuchern pro Jahr.

Mit dem Leitbild Tourismus in Bayern, das vom bayerischen Wirtschaftsministerium propagiert wurde und „nicht die Stärkung eines Event-Tourismus, sondern Tourismus im Einklang mit Mensch und Natur“ (Quelle: Frankenpost, 3.7.18) verkündet, hat der Plan der Höllentalbrücke auf den ersten Blick jedoch wenig zu tun. Aber jetzt gilt es erst einmal abzuwarten, wie die konkreten Planungen zum Bau der Hängebrücken aussehen, um beurteilen zu können, ob und wie die entsprechenden Auswirkungen auf das Höllental berücksichtigt werden. 

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