Warum ein dreispuriger Ausbau der B299 zwischen Neumarkt und Sengenthal?

Dieser Frage bin ich in den letzten Wochen auf den Grund gegangen. Die Straße zwischen Neumarkt und Mühlhausen wurde erst vor einigen Jahren  verlegt und neu gebaut.  Mir stellt sich nun die Frage, warum diese Straße nun dreispurig ausgebaut werden soll. Um mir ein genaueres Bild machen zu können, habe ich daher die Lage vor Ort zusammen mit Bezirksrätin Gabriele Bayer, dem grünen Kreisrat Markus Reischl, sowie dem Mühlhausener Gemeinderat Manfred Schreiner und Rene Mayer (Freie Wähler) unter die Lupe genommen. Gerade die Aufregung um die neue Umgehung Mühlhausen, deren massive Bauweise und Flächenversiegelung zeigt, dass man aus einem solchen Fall Lehren ziehen muss – und ganz konkret für den dreispurigen Ausbau.

Aus meiner Sicht spricht aus verkehrstechnischer Sicht einiges und aus Naturschutz-Perspektive alles gegen diese Pläne. Des Weiteren stelle ich in Frage, ob ein Ausbau beim derzeitigen Verkehrsaufkommen wirklich nötig ist. Auf meine Anfrage zum Stand der Planungen in diesem Abschnitt ließ das Bundesministerium für Verkehr und Infrastruktur mitteilen, dass nach aktuellem Sachstand der Ausbau bis 2028 erfolgen soll. Die Kosten sollen sich auf 26,2 Mio. Euro belaufen.

Für mich und die grüne Kreistagsfraktion stehen Kosten und Nutzen in keinem Verhältnis.  Ich werde mir die Pläne nochmal genauer unter die Lupe nehmen und versuchen, meine Argumente in die Debatte einzubringen.

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