11. Dezember 2025

Klimawandel in wintertouristischen Regionen: Bund duckt sich weg

Es klingt nach Arbeitsverweigerung: Die Bundesregierung kennt die Probleme, die die Klimakrise in wintertouristischen Regionen verursacht. Dennoch vertritt sie die Auffassung, dass sie nicht zuständig sei – und folglich auch nicht handeln müsse. Diese Ausrede nutzt die Bundesregierung gerne, um die Bundesländer mit den Herausforderungen komplett alleine zu lassen. Das hat mir die Bundesregierung auf meine Kleine Anfrage geantwortet.

Steigende Temperaturen, unregelmäßige Schneefälle, kürzere Schneesaisons sowie der teure und klimaschädliche Einsatz von Schneekanonen verdeutlichen, wie herausfordernd die zunehmende Erderwärmung für den Wintertourismus ist. Viele Skigebiete und ihre Unternehmen stehen vor existenziellen Problemen. Besonders betroffen sind dabei tiefer gelegene Regionen, etwa im Allgäu oder im Schwarzwald.

Die zentrale Frage ist daher, wie diese Regionen unterstützt werden können. Ein Ansatz besteht darin, statt des Wintertourismus den Ganzjahrestourismus zu fördern. Mit der Nationalen Tourismusstrategie hätte die Bundesregierung hierfür ein geeignetes Instrument: Sie könnte wintertouristische Regionen nicht nur dabei unterstützen sich zukunftsfähig aufzustellen, sondern mit einem belastbaren Konzept auch konkrete Handlungsschritte aufzeigen.

Hier geht es zur Antwort der Bundesregierung und Anhang.