15. Oktober 2026

Haushalt 2027: Grüne fordern knapp 5,2 Mio. Euro mehr für DZT

MdB Schmidt: „Wichtiges Signal für nachhaltiges, sicheres und vielfältiges Reiseland“

„Die Deutsche Zentrale für Tourismus braucht mehr Haushaltsmittel, damit sie Deutschland als nachhaltiges Top-Reiseziel im internationalen Wettbewerb noch besser vermarkten kann“, begründet Stefan Schmidt, Sprecher für Tourismuspolitik der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, den Antrag, den die grüne Bundestagfraktion am heutigen Donnerstag, 15. Oktober 2026, im Haushaltsausschuss zum Bundeshaushalt 2027 eingebracht hat. Darin fordern die Grünen, die Mittel für die DZT auf 45 Mio. Euro aufzustocken. Die Bundesregierung plant für die DZT aktuell 39,8 Mio. Euro. Der grüne Antrag wurde heute mit den Stimmen von CDU/CSU und SPD abgelehnt.

„Die Ablehnung der Koalitionsfraktionen kann ich nicht nachvollziehen. Gerade in Zeiten von weltweiten Krisen ist mehr Geld für die DZT ist ein wichtiges Signal für Deutschlands Vorreiterrolle als nachhaltiges, sicheres und vielfältiges Reiseland. Unsere Forderung nach mehr Haushaltsmitteln berücksichtigt auch, dass die Aufgaben der DZT in den vergangenen Jahren vielfältiger und teurer geworden sind: Preissteigerungen belasten insbesondere die Auslandsbüros. Hinzu kommen neue Anforderungen durch Digitalisierung und den Einsatz von KI“, so Schmidt weiter.

Dem werde der Haushaltsentwurf der Bundesregierung nicht gerecht, der vorsieht, die Gelder für die DZT im Vergleich zu 2026 sogar um knapp 800.000 Euro zu senken, wie Schmidt kritisiert: „Wer den Tourismus langfristig stärken will, muss ihn auch finanziell ausstatten.“

Der finale Haushaltsentwurf für 2027 wird am 27. November im Bundestag beschlossen.

Hier finden Sie den Haushaltsentwurf für 2027.